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 BMW M GmbH - BMW Motorsport


 
Hinweis: Dieser Artikel basiert auf dem Artikel BMW_M_GmbH aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


BMW M GmbH - BMW Motorsport

BMW M1, erstes Modell der BMW Motorsport GmbH
BMW M1, erstes Modell der BMW Motorsport GmbH

Die BMW M GmbH, Gesellschaft für individuelle Automobile ist eine Tochterfirma des Automobilherstellers BMW und ist verantwortlich für die Entwicklung und Produktion leistungsstarker Modifikationen einiger BMW-Modelle.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Geschichte
  • 2 Motorsport
  • 3 Serienmodifikation
  • 4 Modellgeschichte
  • 5 Weblinks

Geschichte

Auf Basis des 1972 von BMW entwickelten Prototypen BMW Turbo wollte der Münchener Automobilhersteller einen Sportwagen produzieren, welcher vor allem an der Teilnahme an Motorsport-Veranstaltungen vorgesehen war. Da zu diesem Zeitpunkt italienische Sportwagen den Rennsport dominierten, entschied man sich bei BMW zuerst, das Know-How der italienischen Sportwagen-Schmiede Lamborghini zu nutzen und das Modell dort entwickeln zu lassen. Allerdings führten kurz darauf industrielle Unstimmigkeiten zum Umdenken. BMW traf die Entscheidung, das Fahrzeug komplett in Eigenregie zu bauen und gründete daraufhin die BMW Motorsport GmbH. 1992 wurde die BMW Individual Geschäftsgruppe in die BMW Motorsport GmbH integriert und 1993 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in BMW M GmbH, Gesellschaft für individuelle Automobile.

Motorsport

Noch während der Entwicklung des neuen Rennsportwagens, welcher später den Namen M1 bekommen sollte, modifiziert die M GmbH Serienwagen für den Motorsport-Einsatz. Schon 1972 wird das Modell 2002 für den Einsatz in Rallye-Rennen umgebaut. Der Durchbruch gelang ein Jahr später, als die Werksfahrer Hans-Joachim Stuck und Chris Amon mit einem 3.0 CSL den großen Preis der Tourenwagen auf dem Nürburgring gewinnen. In der Tourenwagen-Klasse des 24 Stunden-Rennens von Le Mans heißt der Gesamtsieger kurz darauf ebenfalls BMW. Mit insgesamt 6 Europameistertiteln wird der 3.0 CSL der erfolgreichste Tourenwagen der 70er-Jahre. 1978 erblickte dann der erste eigenständige Rennsportwagen der M GmbH das Licht der Welt. Ursprünglich war der M1 für den Einsatz in der Deutschen Rennsportmeisterschaft geplant. Da es aber zu oben genannten Verzögerungen der Entwicklung kam, war eine Beteiligung an dieser Rennserie nicht mehr möglich. In Zusammenarbeit mit Bernie Ecclestone und Max Mosley wurde kurz darauf die Procar-Serie gegründet, welche im Vorfeld vieler Formel 1-Rennen stattfand und nur mit M1-Rennversionen bestückt war. Da ein Rennsport-Einsatz aber nur für Fahrzeuge der Serienproduktion möglich war, produzierte und verkaufte die M GmbH rund 450 Stück einer abgespeckten Straßenversion. Ab 1980 entwickelt die M GmbH erstmals Motoren für den Einsatz in der Formel 1, 1982 debütiert BMW erstmals in der Königsklasse mit einem Turbomotor in einem Brabham, auch hier lässt der Erfolg nicht lange auf sich warten: Bereits 1983 gewinnt Nelson Piquet mit einem Brabham-BMW die Formel 1-Weltmeisterschaft. Bis zum heutigen Tage sind Fahrzeuge der BMW M GmbH auf der ganzen Welt erfolgreich im Motorsport im Einsatz. Auch der erfolgreichste Tourenwagen aller Zeiten stammt aus München: der M3.

Serienmodifikation

Die Umbauten vieler BMW-Serienmodelle durch die M GmbH genießen weltweit höchstes Ansehen. Im Gegensatz zu den AMG-Modellen von Mercedes oder den RS-Modellen von Audi, welche sich größtenteils nur durch die Leistungssteigerung im Vergleich zum Serienmodell unterscheiden, legt man in München mehr Wert auf umfangreichere Modifikationen. So werden meist nicht nur Motor und Fahrwerk ausgetauscht, sondern auch Getriebe und viele Karosserieteile ersetzt. Vor allem zeichnet sich aber die Abstimmung des Fahrwerks auf einen motorsport-ähnlichen Charakter aus. Trotz der umfassenden Umbauten werden die Fahrzeuge in den meisten Statistiken (Beispiel: Zulassungsstatistik) den zugehörigen Modellreihen zugeordnet (Beispiel: M3 - 3er Reihe, M5 - 5er Reihe).

Modellgeschichte

Baujahr Modell Baureihe Hubraum Zylinder Leistung Bauform Bild
1978 M1 E26 3,5 Liter 6 204 kW (277 PS) Coupé
1979 M535i E12 3,5 Liter 6 161 kW (219 PS) Limousine mit vier Türen
1983 M 635 CSi E24 3,5 Liter 6 210 kW (286 PS) Coupé
1985 M5 E28 3,5 Liter 6 210 kW (286 PS ) Limousine mit vier Türen
1986 M3 E30 2,3 Liter 4 143 kW (195 PS) Limousine mit zwei Türen
Cabriolet
1988 M5 E34 3,6 Liter 6 232 kW (315 PS) Limousine mit vier Türen
1992 M3 E36 3,0 Liter 6 210 kW (286 PS) Limousine mit vier Türen
Coupé
Cabriolet
1997 M Roadster
M Coupé
E36/7 3,2 Liter 6 236 kW (321 PS) Roadster
Shooting Brake
1998 M5 E39 5,0 Liter 8 294 kW (400 PS) Limousine mit vier Türen
2000 M3 E46 3,2 Liter 6 252 kW (343 PS) Coupé
Cabriolet
2005 M5 E60 5,0 Liter 10 373 kW (507 PS ) Limousine mit vier Türen
2005 M6 E63 5,0 Liter 10 373 kW (507 PS ) Coupé
2006 Z4M Roadster E85 3,2 Liter 6 252 kW (343 PS ) Roadster
2006 Z4M Coupé E86 3,2 Liter 6 252 kW (343 PS ) Coupé

Weblinks